| Der Übergang in die Grundschule |
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| Der Übergang des Kindes in die Grundschule – Die Kooperation von Eltern, Kindertages- einrichtung und Grundschule als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind |
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Aufgabe
der Kindertageseinrichtung ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf
die Schule vorzubereiten. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme; in den
ersten Jahren steht sie jedoch nicht im Vordergrund. Eine intensivere
Schulvorbereitung mit allen angehenden Schulkindern erfolgt regelmäßig im
letzten Jahr – auch im Rahmen gemeinsamer Angebote mit der Schule. An einem „Vorkurs
Deutsch lernen vor Schulbeginn“ nehmen jene Kinder teil, deren Eltern
beide nichtdeutscher Herkunft sind und die einer Verbesserung ihrer
Deutschkenntnisse bedürfen. Die Kursteilnahme verbessert Startchancen der
Kinder in der Schule. Der Vorkurs, dem eine Erhebung des Sprachstandes des
Kindes im vorletzten Kindergartenjahr (Februar, März) vorausgeht, findet während
des gesamten letzten Kindergartenjahres statt. Er beträgt 160 Stunden, die
Kindergarten und Grundschule je zur Hälfte erbringen. Im letzten Jahr setzt
zugleich die Begleitung des Kindes,
aber auch der Eltern beim Übergang in
die Schule ein, die bis zum Ende des 1. Schuljahres fortgeführt wird. Für
eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche
Zusammenarbeit von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule
erforderlich. Die Kooperation von Kindertageseinrichtung und Grundschule
besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen
Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen. Die
Kindertageseinrichtung arbeitet insbesondere mit jenen Grundschulen zusammen,
die sich in der näheren Umgebung befinden. (Grundschule Nord und Süd) Nicht
auszuschließen ist, dass einzelne Kinder später in eine andere Schule
kommen. Typische Besuchssituationen sind: -
Lehrkräfte
der Grundschule besuchen die Kindertageseinrichtung, um unseren Kindergarten St. Pius als
Partnerinstitution näher kennen zu lernen oder in Abstimmung mit unserer
Einrichtung den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen
Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen
Kindern in der Einrichtung in Kontakt. -
Die
Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung mit ihren Erzieherinnen. Für
Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen
Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen.
In Absprache mit den beiden Grundschulen in Moosburg besteht die Möglichkeit,
dass Lehrkräfte speziell für diese Kinder in der Schule spielerisch
gestaltete Unterrichtseinheiten anbieten. -
Erzieherinnen
besuchen die Grundschule,
um die Partnerinstitution Grundschule näher kennen zu lernen bzw. am
Schulunterricht zu hospitieren. Im Rahmen der Unterrichtshospitation können
sie zugleich ihre „ehemaligen“ Kinder erleben und sehen, wie es ihnen in
der Schule ergeht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische
Personal. - Fachgespräche, in denen sich Kindertageseinrichtung und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel auf dem Einschulungselternabend und im Einzelgespräch um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren in der Regel bereits im Jahr davor. |